Sammlung Mineralien aus Bayern Teil 3
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Onkolith: Aufgesägte und an den
Schnittflächen polierte Knolle
Nr. 3010 / Objektbreite je 7 cm
Onkolith-Konglomerat. Die extrem
dunklen Kalkstein-Einschlüsse
sind angeblich erdölhaltig.
Nr. 3168 / Objektbreite 8 cm
Fortsetzung: Auf dieser Seite sind die Funde von folgenden Regionen erfasst, die über die Buttons auch
direkt angewählt werden können:
Sulzbach
Sulzbach
Andalusit
Drexlergrube bei Arnbruck
Nr. 3366 / Objektbreite 6,5 cm
Rosenquarz
Drexlergrube bei Arnbruck
Nr. 2801 / Objektbreite 13 cm
Quarz-Kristalle
vom Pfahl bei Viechtach
Nr. 2210 / Objektbreite 6 cm
Quarz-Brekzie
Schwärzenberg
Nr. 7540 / Objektbreite 11 cm
Gebänderte Hornsteine von Tanzfleck bei Freihung
Gebänderte Hornsteine von Reuting bei Teublitz
An vielen Stellen in der Oberpfalz können eigentümliche Quarz-Gerölle mit oft schöner Bänderung, manchmal auch Amethyst
enthaltend, auf Äckern als Lesesteine gefunden werden. Diese Bildungen, deren Ursprung nur hypothetisch diskutiert werden kann,
bestehen im Gegensatz zu „echten“ Achaten aus mikrokristallinem und nicht aus kryptokristallinem Chalcedon, sind deshalb in der
Bänderung optisch weniger fein strukturiert und wohl am besten als „Gebänderte Hornsteine“ anzusprechen. Es könnte sich hier
zumindest bei manchen Stücken um verkieselte Tuffe handeln. Für dieses Material wird bei Sammlern meist der (nicht
wissenschaftliche) Begriff „Achatquarz“ verwendet. Eine treffendere Bezeichnung wäre „Hornstein-Achat“ (eine Wortschöpfung des
Oberpfälzer Achat-Spezialisten Heiko Bethke).
Die genannten Quarze werden auch in vielen Kiesgruben der Oberpfalz gefunden. Soweit das abgerundete, transportierte Material
dieser Kiesgruben bestimmten Flüssen (z.B. der Ur-Naab) zugeordnet werden kann, sind diese Funde auf der Seite „Gerölle“
aufgelistet.
Drexlergrube bei Arnbruck
Aufgeschlagene Hornstein-Knolle
aus der Umgebung von
Burglengenfeld
Nr. 1607 / Objektbreite 5,5 cm
Gebänderter Calcit
vom Münchsberg bei Teublitz / Opf.
geschnitten und poliert
Nr. 1981 / Objektbreite 8 cm
Pyrolusit-Dendriten, eine Art
2-dimensionale Kristalle,
optisch an Pflanzen erinnernd.
Von Solnhofen
Nr. 2412 / Objektbreite 11,5 cm
Weißenburg
In der Umgebung von Weißenburg werden gelegentlich schöne Onkolith-Knollen gefunden, die sich in einem Kratersee gebildet haben.
Der Krater ist durch den Einschlag des Ries-Meteoriten vor ca. 15 Millionen Jahren entstanden und hat sich nach und nach mit Wasser
gefüllt. Onkoide, die Einzelbestandteile der Onkolithe, mit ihrer eigentümlich streifigen Struktur entstehen durch Kalk-Ausscheidungen von
Kalkalgen um einen vorhandenen Kern herum. In aufgesägtem und poliertem Material, das auch konglomeratisch strukturiert sein kann,
werden die Schichtabfolgen der kalkigen Ausscheidungen sichtbar.
Aufgelistet und abgebildet sind hier Mineralbildungen, die im weiten Gebiet der nordbayerischen Jura-Mittelgebirge gefunden
wurden, aber nicht zwangsläufig mit dem Kalkstein der Jura-Meere entstanden sind.
Weitere Fundstellen
Calcit-Konkretionen mit Calcit-Excentriques, sog. Lehm-Kobolde,
aus dem Steinbruch Saal a.d. Donau / vgl. Aufschluss aktuell, 5/2021
Nr. 1288 und 1402 / Objektbreite 5 und 3,5 cm
Bänderquarz mit Trümmerstruktur
von Schwärzenberg
Nr. 8299 / Objektbreite 11 cm